Headhunter: So finden Sie den richtigen Personalberater

Mrz 4, 2021 | Recruiting

Headhunter, wortwörtlich übersetzt Kopfjäger oder eher Kopfgeldjäger hört sich bedrohlicher an als es ist. Mittlerweile sind sie aber weit verbreitet und sind nichts anderes als eine externe Personalberatung, die für das Recruiting von Personal für Kundenunternehmen sowie die Beratung bezüglich Themen des Personalwesens zuständig ist.

„Fachkräftemangel“ schreit es aus alles Branchen und Headhunter sollen gerade bei schwer zu besetzenden Stellen Abhilfe verschaffen. Das wird immer erfolgreicher. Knapp 70.000 Stellen werden jährlich mithilfe von externen Personalberatern besetzt – Tendenz steigend. Doch wann sollte ich wirklich einen Headhunter beauftragen?

Diese Fragen wollen wir beantworten:

  • Wann sollte ich einen Headhunter beauftragen?
  • Wie arbeiten Headhunter?
  • Wie komme ich an einen Headhunter heran?
  • Was darf ein Headhunter kosten?

Dann sollte ich einen Headhunter beauftragen

Die meisten offenen Stellen werden über Stellenanzeigen auf Jobbörsen besetzt. Aber gerade bei hochrangigen Stellen ist es schwierig Kandidaten zu finden, die dem gesuchten Profil genau entsprechen.

Der Kampf um genau diese qualifizierten Mitarbeiter ist groß. Unternehmen können es sich gerade bei Führungspositionen nicht leisten, lange auf die passende Bewerbung zu warten oder die freie Stelle fehlzubesetzen.

Hier kommt der externe Berater ins Spiel. Dieser kann dank seiner Erfahrung und Kontakte meist schneller und effizienter geeignete Kandidaten finden und vermitteln.

So arbeiten Headhunter

Für gewöhnlich befinden sich die angesprochenen Kandidaten gerade in einem festen Arbeitsverhältnis. Daher bedarf es Diskretion und Überzeugungskraft, um den Kandidaten davon zu überzeugen, die Stelle zu wechseln.

In einem ausführlichen Gespräch erklärt das Unternehmen dem Personalberater, welche Persönlichkeiten, Kenntnisse und Erfahrung die Person für die vakante Stelle mitbringen soll. Daraufhin kann der Headhunter auf die Jagd gehen.

Dazu durchforstet er Online-Jobportale wie LinkedIn und Xing. Er nutzt aber auch sein eigenes persönliches Netzwerk, um passende Kandidaten zu finden. Diese werden dann persönlich kontaktiert. Das nennt sich Direktansprache oder auch Executive Search.

Hat der Headhunter passende Kandidaten gefunden, die auch bereit für einen Jobwechsel sind, werden die besten Profile dem Unternehmen vorgestellt. Der Personalberater koordiniert dann die Vorstellungsgespräche und steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite bis die freie Stelle besetzt wird.

So finde ich den passenden Headhunter

Das Vorgehen der meisten Berater ist in der Regel ähnlich. Dennoch kommt nicht jeder für das eigene Unternehmen in Frage. Viele sind bei Personalberatungen oder Personalvermittlungsagenturen angestellt, einige sind auch selbständig. In Deutschland gibt es rund 2.000 Personalberatungen, aber nicht jeder Personalberater ist auch seriös oder passt zum Unternehmen. Wie finde ich seriöse Headhunter?

Ein Anhaltspunkt ist der Fachverband Personalberatung des BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberater), bei der man sich verpflichtet strenge Berufsgrundsätze einzuhalten. Außerdem gibt es kommerzielle Headhunter-Portale wie experteer.de, joblead.de oder placements24.com.

Die Vermittlung über Portale kostet aber zusätzliches Geld. In jeden Fall ist es wichtig, sich mit der Expertise und Branchenerfahrung des Beraters auseinander zu setzen. Nur so ist sichergestellt, dass der Headhunter auch zum eigenen Unternehmen und zur Unternehmenskultur passt.

Aber Achtung: Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Daher sollte man bei der Auswahl genauer hinschauen.

Was darf ein Headhunter kosten?

Auch wenn Headhunter nicht nur für Führungspositionen eingesetzt werden, lohnen sich die Kosten meistens erst, wenn die interne Personalabteilung an ihre Grenze kommt. Das passiert häufig erst bei der Besetzung von rarem Fach- und Führungspersonal.

Die Honorare für Headhunter orientieren sich in der Regel am Zielgehalt der zu besetzenden Stelle und betragen 20-30 % davon, wenn eine erfolgreiche Vermittlung stattfand.

Der Prozentsatz variiert nach Umfang und Schwierigkeitsgrad der Suche, also auch nach Karrierestufe oder Position. Es gibt auch die Möglichkeit, gehaltsunabhängige Honorare vor der Vermittlung festzusetzen, allerdings ist dies risikoreicher für Unternehmen.

Letztlich muss ein Unternehmen Kosten und Nutzen Abwägen, bevor ein externer Berater beauftragt wird. Entscheidet man sich dafür, sind die Erfolgschancen aber relativ hoch, eine geeignete und qualifizierte Person für die offene Stelle zu finden.

Mitarbeiter-Benefits die schmecken und bewegen – alles in einer App

Pizza

Essenszuschuss

Der Benefit "schmeckt" jedem

Essen und Trinken muss jeder. Ein Essenszuschuss "schmeckt" daher garantiert jedem Mitarbeiter. Ein toller Benefit der für gute Laune sorgt und die Mitarbeiterbindung steigert. Durch die Steuerbegünstigung werden bis zu 50% der Kosten vom Staat getragen!

Regionalzug

ÖPNV-Zuschuss

Der Benefit der klimafreundlich bewegt

Zum Klimaschutz beitragen und mit Bus und Bahn fahren. Seit 2020 fördert der Staat Fahrkarten für den ÖPNV. Ein Limit gibt es nicht. Damit werden die Tickets effektiv bis zur Hälfte günstiger und alle tun Gutes für die Umwelt! 

Regionalzug

Mobilitätsbudget

Flexible Mobilität für Mitarbeiter

Mit einem Mobilitätsbudget erhalten Mitarbeiter von Ihrem Arbeitgeber eine flexible Unterstützung für ihre Mobilität. Ob eScooter, Car-Sharing, Bus, Bahn, etc. Alle Verkehrsmittel können genutzt werden. Die Ausgaben werden steueroptimiert mit dem Budget verrechnet.

Weitere Beiträge

Die 6 häufigsten Mythen über Mitarbeiter-Benefits

Die 6 häufigsten Mythen über Mitarbeiter-Benefits

Unternehmen, die langfristig wachsen und brillieren wollen, brauchen engagierte Mitarbeiter. Diese zu finden und zu behalten ist gar nicht so einfach. Dabei ist schon lange nicht mehr nur das Gehalt entscheidend. In vielen Unternehmen sind Mitarbeiter-Benefits schon...

mehr lesen
E-Mobilität als Alternative zum Firmenwagen

E-Mobilität als Alternative zum Firmenwagen

"Hat man einen Firmenwagen, dann hat man es geschafft!" Oder wie war das?Der Firmenwagen gilt schon längst nicht mehr als Statussymbol, wird aber noch in vielen Unternehmen eingesetzt. Der Dienstwagen steht häufig nur rum und wird nur selten benutzt. Vor allem die...

mehr lesen