Fachkräftemangel: Steuerfreie Gehaltsbestandteile als attraktive Angebote im Kampf um die „besten Köpfe“

Wir hören es ständig und vor allem den Personalern hallt es wie ein immer wieder kehrendes Echo durch die Köpfe „Fachkräftemangel“.
Trotz unzähliger, bereits eingeleiteter Maßnahmen hat der Fachkräftemangel nicht nachgelassen. Ganz im Gegenteil, der Kampf um die besten Köpfe oder Critical Skill Employees ist immer härter geworden. So trifft hier zum Beispiel die gezielte Abwerbung der Mitarbeiter von Mitbewerbern auf deren ausgeprägten Wechselwillen. Die Unternehmen begeben sich dabei in einen unermüdlichen Konkurrenzkampf darum der attraktivste Arbeitgeber zu sein.
Doch was bedeutet das heute eigentlich und vor allem wie kann ein Unternehmen die begehrten Critical Skill Employees zunächst gewinnen und im nächsten Schritt auch halten?
Eine pauschale Aussage kann man hierzu natürlich nicht treffen und ein reines Ausprobieren von diversen Feel-Good-Actions mit der Gießkanne ist sicherlich auch nicht zielführend.
Aber es gibt bereits eine Tendenz zu dem, was Mitarbeitern in der heutigen Zeit wichtig ist. Waren dies früher noch ein sicherer Arbeitsplatz mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld, mit regelmäßigen Gehaltssteigerungen und einer möglichst geringen, stets gleichbleibenden Arbeitszeit. So sind dies heute Faktoren wie das Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien und die Möglichkeiten zu selbstständigem Arbeiten.
Aber auch steuerfreie Gehaltsbestandteile können hier ein attraktives Angebot für die Mitarbeiter sein. Diese haben zum Vorteil das sie sich in den meisten Fällen für alle Mitarbeitergruppen eigenen, auch in kleinen Betrieben umgesetzt werden können und der Mitarbeiter sofort und sichtbar einen Mehrwert davon hat.

Mittagspausen als wichtiger Bestandteil des Arbeitstages

Ein Thema, das alle Mitarbeiter gleichermaßen beschäftigt ist, das tägliche Essen und Trinken.
Warum also nicht genau an diesem Punkt ansetzen?
Nicht nur laut Gesetz ist die Mittagspause ein wichtiger Bestandteil des Arbeitstages. Neben dem Schöpfen neuer Energie steht auch der Austausch von Erfahrungen und Wissen unter den Mitarbeitern im Fokus und darüber hinaus werden manchmal auch Freundschaften geschlossen.
Eben alles was für ein gutes Betriebsklima wichtig ist.

Essen und Trinken muss jeder, jeden Tag!

Bezuschusst der Arbeitgeber den Mitarbeitern sein Essen – und das auch noch steuerfrei, so kümmert er sich nicht nur um ein wichtiges Bedürfnis, sondern sorgt zudem noch für ein gutes Miteinander, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen, von dem sie Freunden und Bekannten erzählen und wirkt damit dem Fachkräftemangel entgegen. Die Mitarbeitermotivation und -bindung sind wichtige Punkte für die Attraktivität eines Unternehmens. Das Image des Arbeitgebers steigt und das Unternehmen wird attraktiver für neue Fach- und Führungskräfte.
Und die Umsetzung?

Essenszuschüsse während der Arbeitszeit sind sozialversicherungsbefreit – aber wie funktioniert das?

Finanziell lässt sich dies für beide Seiten sehr einfach über die Gehaltsabrechnung abbilden.
Da staatliche Zuschüsse für Essen im Rahmen der Arbeitszeit sozialversicherungsbefreit und lohnsteuerbegünstigt sind, bringen diese sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber große Vorteile. Denn steuerfreie Gehaltsbestandteile sind attraktive Angebote für Mitarbeiter, die diesem Wertschätzung für seine Bedürfnisse entgegenbringen und dem Arbeitgeber so ermöglichen seine Mitrabeiter zu halten. Für die Umsetzung in der Praxis gibt es zwei Möglichkeiten wie dieser Vorteil genutzt werden kann.
Die Gehaltsumwandlung oder die zusätzliche Auszahlung der Zuschüsse.

 

    1. Bei einer Gehaltsumwandlung werden dem Mitarbeiter bis zu 52% seiner Ausgaben durch die Einsparung von Steuern und Abgaben über seine Gehaltsabrechnung erstattet.
    2.  

    3.  Werden Essenszuschüsse zusätzlich zum Gehalt bezahlt, erhält der Arbeitnehmer diese Zuschüsse ohne Abzüge, d.h. Netto wie Brutto.
Die Umsetzung ist Kinderleicht:
Denn die Lösung ist unsere eigens entwickelte App „billyard“. Jeder Mitarbeiter eines Unternehmens kann ganz einfach seine Essensbelege in der App fotografieren und muss nichts weiter tun, als auf seine Abrechnung zu warten.
Am Ende eines Abrechnungsmonats werden die Belege mit Hilfe künstlicher Intelligenz, systematisch geprüft und in dem, zur Gehaltsbuchhaltung, passenden Format zur Verfügung gestellt.

Mehr ist nicht nötig, um den ersten Schritt in die Richtung eines für Fach- und Führungskräfte attraktiven Unternehmens zu machen.

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